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Ein kleines Märchen

Es ist ein sonniger Tag.

Ein kleines Mädchen tanzt von Baum zu Baum durch die ganzen Blumen, die endlich wieder ihre Köpfe rausstrecken so als ob sie uns sagen wollen "Nein wir sind nicht tot gegangen!"

Das freut das kleine Mädchen natürlich sehr. Sie dachte nämlich erst das alles alles vorbei war und die ganze Welt kahl und traurig bleibt. Dann lief sie mit trüben Augen durch den Wald und durch die Felder und dachte sich "Wo sind all die schönen Momente?" Sie nahm sich einen trockenen Ast vom Boden und er zerbrach schon bevor sie ihn überhaupt angefasst hat.

Nachdem sie tagelang von neuem Enttäuscht wurde. Hat sie es aufgegeben noch einmal einen Fuß raus zu setzen ind die erbärmliche gemeine und rücksichtslose Welt. "Warum lässt sie mich im Stich?"

Sie schaute raus aus dem fenster in ihren kleinen Garten wo sie immer die buntesten Blumen, die süßesten Früchte und größten Mohrrüben, Kartoffeln und Tomaten hatte. Tagtäglich hat sie sich um jede einzelne Pflanze mit Liebe und Geduld gekümmert. Und sie war stolz auf die Entwicklung der jungen Pflanzen.

Wo sind all die Stunden, die sie bei ihren liebsten verbracht hat? Sie sind eingegangen. Von Tag zu Tag. Wurden immer schwächer und wollten dem kleinen Mädchen nicht mehr entgegen strahlen. Das kleine Mädchen war traurig und verzweifelt, goss pausenlos Wasser auf die längst verwelckten Pflanzen, düngte und redete mit ihnen, doch sie macht alles nur noch schlimmer.

Nun war sie lange lange allein und hat sich damit abgefunden, dass ihre wunderbaren Gefährten nicht mehr wieder kommen. Es ging schon. Die Wunde heilt. Sie heilt zwar nicht so schnell wie die Schnittwunde, die sie sich zu gezogen hat, nachdem sie die scharfen Äste und Steine aus ihrem Garten geräumt hat um alles naturelle in ihrem Leben zu vergessen. Aber ihre Seele heilt.

Eines Tages, da wachte sie auf. Es war irgendwie zauberhaft, ihr Zimmer war nicht so dunkel und kalt wie sonst sondern warm und hell. Von draußen her zwitscherten Vögel. Ganz geheimnisvoll und viel sagend. Was war das? Ein Kribbeln im Bauch? Das kleine Mädchen erschreckte sich vor ihrem Lächeln, dass sie im Spiegel sah.  

Ein wunderbarer Duft stieg ihr in die Nase. Es roch nach Honig und Blüten. Wohl bekannt aber fast vergessen.

Voller übereiliger Freude schlüpfte sie schnell in ihre grünen Stiefel und zog sich ihr gelbes Jäckchen über, sie dachte es wird bestimmt noch recht frisch draußen sein.

Zögerlich setze sie einen Schritt in die Welt rein und spürte eine Welle der Euphorie, vermischt mit Millionen von Nervenimpulsen, die sie wie sanfte Stöße über einen Teppich von rosanen, gelben, lilanen Blüten begleiteten. Es war wie ein Spektakel von Farben  und Klängen, alles auf einmal. Das Mädchen konnte noch nicht mal Weinen vor Glück. Sie hatte wahrscheinlich schon zu viel geweint.

"Jetzt ist keine Zeit für eine Träne", lachte sie und die Bienen um sie herum lachten mit. "Jetzt ist keine Zeit für Trauer. Ich muss schnell zu meinen lieben Blumen und Tomaten um ihnen Hallo zu sagen!" Sie rannte umher von Baum zu Baum zu ihrem Gärtchen und machte ihr kleines grünes Gartentürchen auf. 

Sie waren alle wieder da! Das kleine Mädchen konnte den und gar nicht zu machen vor Staunen. "Oh meine lieben kleinen Gänseblümchen und Tulpen und Rosen. Und auch du mein lieber schöner Apfelbaum trägst wieder deinen strahlenden und gesunden Früchte. Ich bin so froh das ihr alle wieder zurück gekommen seid!"

Von diesem Tag an saß das kleine Mädchen jedentag im garten und erfreute sich an der Entwicklung ihrer Pflanzen und an die vielen wunderbaren und unvergesslichen Momente, die ihre Welt ihr schenkte.

 

Ist es nicht ein schönes Märchen? Mit Happy-End nicht wahr?

 

Doch die Geschichte geht weiter,

(wobei dies ist kein Märchen mehr!)
 

Keine 3 Monate später kommt ein heftiger Sturm. Herbststurm. Der Sommer, die Wärme, das Lachen verschwindet.

Schon wieder.

Mit Mühe und Not hält das kleine Mädchen die großen Bäume fest die durch den Wind entwurzeln. Wind. Starker Wind.

Dann Frost. Nacht für Nacht. Der Boden verliert sein Gefühl. Ist hart und bröckelig.

Dann regen. Wie tränen. Der einst so blaue Himmel weint. Die ganzen Gräser und Blumen ertrinken in den tränen, das kleine Mädchen hat alle Hände damit zu tun, mit ihrem kleinen becher die ganzen riesen Pfützen zu verkleinern. Sie hatte keine Kraft mehr.

Dann Dunkelheit. Die Sonne mag nicht mehr. Das Mädchen hat keine Kerzen mehr. Sie hat kein Mäntelchen mehr. Die Decke ist eingerissen.

Sie war einfach nicht darauf vorbereitet.

 

"Du dummes kleines Mädchen." krächzt ein Geier von einem Baumstumpf. Ein Geier im Wald?
Mit trüben Augen schaute sie zu ihm hin. "Du dummes dummes Mädchen", lachte der große fette Geier. "Hast du wirklich geglaubt, deine Blumen und deine Früchte die für immer und ewig zu lächeln?" Sie nickte, "ich hab doch immer alles für sie getan. Mit ihnen geredet und...sie gepflegt und sie sogar beim Schlafen beobach..."  "Du närrisches Ding!", unterbrach sie der geier. "Das ist der Winter mein gott. Der kommt immer wieder und dann ists auch aus mit deinen tollen blumen und blabla. Kapier das mal!", lachte er noch einmal und setzte seinen riesengroßen Flügen zum Abflug an.

 

I hate sarcasm but life is sarcastic!
   

4.5.08 14:59


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Have you became a new person?

 

3.5.08 21:04


Ein langer und guter Kampf...

...steht bevor

Manchmal kann Zeit so schmerzhaft sein. und dann wieder so schön und beruhigend.

Jeder hat seine inerre Uhr, die in ihrem eigenem Rhythmus tickt. Keiner kann die uhr des anderen verstellen. Nicht vor drehen oder zurück oder die Zeiger anhalten.

Alles was man tun kann, ist es sich dem Rhythmus anzupassen.       

das kann manchmal dauern. Aber da du mir so wichtig bist, werde ich warten. Tage, Wochen und Monate. Ich beobachte die Zeiger, wie langsam sie voran treiben und jede Sekunde ist wie ein neuer Moment mit tausend neuen Eigenschaften.

Alles was ich tun kann, ist es deine innere Uhr zu verstehen.
Dabei aber nicht die Zeiger berühren oder voran treiben oder festhalten.

 Geduld werde ich haben. Ein langer aber guter Kampf.

1.5.08 12:13


Life must go on

nun gut... ist eine ziemlich klare Aussage die da oben steht.

natürlich muss das leben weiter gehen. (alle die das denken nicken bitte einmal mit dem kopf)

 

der ein oder andere hat vielleicht nicht genickt.

okay.

sollte ja auch ein ehrliches nicken sein.

 

 

Ich schreibe mal ein paar Worte auf:

Freunde

Familie

Liebe

Schule

Job

Essen

Trinken

Schlafen

Lachen

Spaß

Worte

Ruhe

Zeit

Verständnis

Wärme

Nähe

Harmonie

Gleichgewicht

 

 

Ganz schön viele Worte.

Ich könnte noch mehr schreiben.

Das sind einige wichtige Aspekte, die das Leben auszeichnen. Die da sein müssen, damit leben da ist.

 

und nun...frag ich die, die nicht den Kopf genickt haben.

Schöne Worte nicht war?

 

Man nehme eine Stift und schreibe die Worte auf, die einen anstarren so als ob sie sagen "ich bin das was du willst"

 

wie viel Wörter habt ihr? 1 - 3 ? Mehr?

6 Wörter?

oder 8?

 

Life must go on...

ohne diese Worte, die ihr schwarz auf weiß vor euch liegen habt?

 

 

Es tut weh. Wenn man lebt und die Hälfte

des Lebens macht gar nicht mit. Aber:

 

Life must go on.

30.4.08 12:26


kostenlos Bilder hochladen border=0>
28.4.08 16:29


oh ja es stimmt...

... träume sind lebenswichtig. man muss erstmal eine verrückte idee als fabelhafte illusion im kopf haben um mal zu überlegen...hmmm

wäre mein leben ein traum, dann wär ich nicht mehr in meinem schwarzen loch und mein leben wäre so wunderbar fröhlich.

 

 

manchmal träume ich nachts und möchte nie mehr wieder aufwachen.

manchmal ist das leben aber so schön das ich nicht schlafen will.

 

 

der größte schwierigkeit an Träumen ist es den schritt zwischen realität und Traum so gering wie möglich zu behlaten, sonst verliert man sich irgendwo zwischen 2 welten.

 

man sollte niemals in einer Traumwelt leben.

aber auch niemals in einer realen welt ohne zu träumen...

26.4.08 22:19


eine unglaubliche wendung in meinem leben

wer hätte das jemals gedacht

dass ich noch einmal den draht zur langanhaltenden freude am leben finde. Es mag vielleicht sehr ironisch klingen aber ehlich... ich bin momentan sehr sehr glücklich =)

das liegt vor allem am wunderbaren wetter.

ich geh nun viel öfter raus zu meinem see und genieße die sonne und die wärme und das glitzernde wasser, die zwitschernden vögel.

 

auf einmal sehe ich alles wie in einem traum.

 

ich fange wieder an zu leben. und zwar fröhlich, liebend und frei. plötzlich hab ich so viel zu sagen z.b.

wie sehr ich meine freunde liebe

wie glücklich es mich macht ein lächeln zu sehen

wie schön es sein kann miteinander zu reden über die schönen aber auch unschönen dinge im leben

 

 

mein leben liegt in einem so fremden aber wunderbaren gleichgewicht und das verdanke ich:

 

meinen lieben Freunden

vor allem meinem liebsten engelchen hanna =)

dem Wetter

(und meiner neuen frisur xD )

 

 

Life is sometimes dead

but a smile will always survive

25.4.08 13:39


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